Nur drei Züchter unter den ersten Zehn

Die Reisesaison der Unterfränkischen Reisevereinigung (RV) Aschaffenburg- Alzenau- Spessart neigt sich langsam dem Ende zu. Bereits der 11. Distanzflug wurde am 11.07.2026 durchgeführt. Nachdem der Deutsche Brieftaubenverband eine maximale Entfernung für den Flug vorgegeben hatte, entschloss sich die Flugleitung der RV zum vierten mal in dieser Saison Étain anzufahren. Étain ist eine französische Gemeinde im Département Meuse in der Region Grand Est (bis 2015 Lothringen). 272 km LL waren zurück zu legen. 26 Sportfreunde hatten 698 Tauben eingesetzt. Um 07.00 Uhr erfolgte der Auflass. Mit ungefähr 72 km/h strebten die Tiere nach Hause. Um 10.40 Uhr konnten Karl-Heinz Burger und Marius Curelaru das schnellste Tier konstatieren. Es folgten drei Tiere vom Schlag Kerouad und sechs Tauben der Schlaggemeinschaft Behl. Konkret sah die Reihenfolge wie folgt aus:

  1. 05611.25.1338W, Burger K.+Curelaru M., 10:40:49
  2. 05145.24.0056W, Kerouad S.+Souhail, 10:43:49
  3. 05145.24.0042W, Kerouad S.+Souhail, 10:43:50
  4. 05145.25.0798W, Kerouad S.+Souhail, 10:43:55
  5. 05190.25.0217W, Behl Har.+And., 10:47:12
  6. 05190.24.0328W, Behl Har.+And., 10:47:13
  7. 05190.25.0251W, Behl Har.+And., 10:47:16
  8. 05190.25.0259W, Behl Har.+And., 10:47:21
  9. 05190.25.0228, Behl Har.+And., 10:47:21
  10. 05190.25.0189W, Behl Har.+And., 10:48:00

Es folgte eine Taube von Soufiane Kerouad und eine von Christian Scherf.
Nach 23 Minuten waren 33 Prozent der Tauben in der Heimat und damit der Flug beendet.
Auffallend ist, dass unter den ersten 10 Tauben nur ein Männchen aber neun Weibchen zu finden sind.

Besonders stark flogen die Mannschaften von Harald u. Andreas Behl (40 Tauben gesetzt- 30 Preise = 75%), die Schlaggemeinschaft Aulbach (15/11 = 73,3%) und Martin Lambertus (24/17 = 70,8%). Auch die 66,7 Prozent (18/12) der Schlaggemeinschaft Höfler sind erwähnenswert.
Nach 11 von 13 Flügen führt in der RV Meisterschaft die Schlaggemeinschaft Behl mit 51 Preisen vor Christian Scherf mit 50 Preisen. Dritter ist aktuell Martin Lambertus mit 46 Preisen.
Zum nächsten Auflassort kann witterungsbedingt noch keine Aussage getroffen werden. Sollte der Wettergott gnädig sein, ist ein „500er“ von Lorris angedacht.

Klaus Matschinski

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